Umgang mit dem Corona-Virus in der Hebammenpraxis Eimsbüttel

Liebe Frauen und Familien,

entsprechend der Allgemeinverfügung des Hamburger Senats und der gesellschaftlichen Verantwortung, die Verbreitung des Corona-Virus weitestgehend zu verlangsamen, haben wir den Kursbetrieb bis auf Weiteres eingestellt. Auch die offenen Akupunktur- und Ohrakupunktur-Sprechstunden entfallen. Einzeltermine können vorerst weiterhin stattfinden. Bei Bedarf können Sie einen Termin vereinbaren unter:

Hebamme.MajaHaeuser@gmx.de
heilmann@hebammen-eimsbuettel.de
heimburger@hebammen-eimsbuettel.de

Auf folgende Hygieneregeln in der Praxis möchten wir Sie hinweisen:

Covid-19 scheint vorwiegend durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen zu werden, auch eine Schmierinfektion könnte ein möglicher Übertragungsweg sein.
In der Praxis bitten wir daher alle Frauen/Personen, beim Betreten zuerst die Hände gründlich zu waschen (Dauer 30 Sekunden).
Hust- und Niesregeln bitten wir einzuhalten und ggf. erneut die Hände zu waschen.
Auf Händeschütteln und Umarmungen o.ä. werden wir verzichten.
Schuhe bitten wir, direkt an der Tür auszuziehen und dort abzustellen.

Termine bitten wir nur wahrzunehmen, wenn seit 14 Tagen kein Kontakt zu vom Robert-Koch-Institut benannten Risikozonen bestand und/oder keine Krankheitssymptome, wie Fieber, Husten etc. vorhanden sind.
Menschen, welche an Atemwegserkrankungen oder anderen Grunderkrankungen leiden, sollten generell nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

Bei Terminabsagen freuen wir uns, wenn diese frühzeitig erfolgen, soweit möglich.

Bedeutung von Covid-19 für Schwangere und Kinder:

(Quelle: hebammenverband.de)
Ob während der Schwangerschaft eine Übertragung von der erkrankten Mutter auf das ungeborene Kind stattfinden kann, ist nicht abschließend geklärt. Bislang gibt es darauf keine Hinweise. Dennoch sollten Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten. Bei Symptomen wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden sollten schwangere Frauen so früh wie möglich ihre Ärztin oder ihren Arzt aufsuchen.

Auch beim Stillen ist darauf zu achten, dass alle notwendigen Vorsichtmaßnahmen berücksichtigt werden. Auf direktem Wege, also über die Muttermilch, werden nach aktuellem Kenntnisstand keine Atemwegsviren übertragen. Vielmehr kann Stillen das Immunsystem des Neugeborenen stärken. Auf den Websites von UNICEF und dem Verband der Still- und LaktationsberaterInnen Österreichs (IBCLC) finden Sie weiterführende Hinweise zum Umgang mit dem Corona-Virus in der Schwangerschaft und beim Stillen:

Quelle Robert-Koch-Institut (Stand: 13.03.2020):
Die WHO hat zu Kindern und Schwangeren Daten aus den am stärksten betroffenen Regionen in China veröffentlicht. Bei Kindern scheint die Erkrankung laut WHO vergleichsweise selten aufzutreten und dann mild zu verlaufen. Schwere oder gar kritische Verläufe wurden nur bei einem sehr kleinen Teil der betroffenen Kinder und Jugendlichen in China beobachtet. Es ist mit den bisherigen Daten allerdings nicht möglich zu bestimmen, welche Rolle Kinder und Jugendliche bei Übertragungen spielen und ob sie generell weniger anfällig für das Virus sind.

Schwangere scheinen der WHO und deren Daten aus China zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass COVID-19 auf das Kind im Mutterleib übertragbar ist. Eine Übertragung auf das neugeborene Kind ist über den engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion möglich, bisher gibt es jedoch keine Nachweise von SARS-CoV-2 in der Muttermilch. Die Datenlage ist derzeit aber noch nicht ausreichend, um diese und andere Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten.

Auch auf der Seite des Robert-Koch-Institutes (rki.de) erhalten Sie gut aufbereitete Informationen, welche ständig aktualisiert werden.

Alles Gute und bleiben Sie gesund!

Ihr Team der Hebammenpraxis Eimsbüttel